KOB-Streichtrio


Ekachai Maskulrat

 

Der vielversprechende thailändische Cellist Ekachai Maskulrat erhielt seinen ersten Cellounterricht im Alter von 15 Jahren. Bald erhielt er ein Stipendium seiner Mittelschule, um mit dem herausragenden thailändischen Cellisten Apichai Liamthong zu studieren. Im Jahr 2001 begann Ekachai sein Vorstudium an der Mahidol Universität. Seine Lehrer waren Gudula Urban und Martin Grund. Von 2005 bis 2010 erhielt er ein Vollstipendium, um am Yong Siew Toh Conservatory of Music, National University of Singapore unter Li-wie Qin und am Peabody Conservatory der Johns-Hopkins-Universität unter Amit Peled zu studieren. Im Sommer 2012 schloss er den Master of Arts in Spezialisierter Musikalischer Performance Solist an der Musik-Akademie Basel unter Thomas Demenga erfolgreich ab, im Juni 2017 dann seinen zweiten Master of Arts in Historischer Aufführungspraxis an der Schola Cantorum Basiliensis unter Christophe Coin und Petr Skalka. Als Solist trat Ekachai mit vielen Orchestern auf, so z. B. mit der Barrocade, dem Sinfonieorchester Basel, dem Tokyo City Philharmonic Orchestra, dem Central Aichi Symphony Orchestra, der Chamber Academy Basel, dem Bangkok Symphony Orchestra, dem Siam Philharmonic Orchestra. Ekachai ist Gründungscellist verschiedener Ensembles mit den unterschiedlichsten Stilrichtungen von Alter Musik bis hin zu Rock, so z. B.  vom Sonorità, vom Girandola Consort, vom Ensemble Quadrel, vom Van der Waals und von Cell of Hell, die in ganz Europa und Asien erfolgreich auftraten. Seit 2012 spielt er regelmässig als Solo-Cellist und tutti im Kammerorchester Basel, dem Gstaad Festival Orchester, dem Basler Festival Orchester, der Basel Sinfonietta, dem Kammerorchester I Tempi, der Geneva Camerata und le Cercle de l‘Harmonie.

 

Eva Saladin

 

Eva Saladin studierte Bachelor und Master auf moderner Geige bei Kees Koelmans und Barockgeige bei Lucy van Dael am Konservatorium Amsterdam. Danach studierte sie Barockgeige bei Leila Schayegh und David Plantier an der Schola Cantorum Basiliensis, und schloss das Studium 2013 mit Auszeichnung ab. Auch beschäftigte sie sich intensiv mit historischer Improvisation in der Klasse von Rudolf Lutz. Heute lebt sie als freischaffende Musikerin in Basel. Ihre Arbeit setzt sich zusammen aus Kammermusik- und Orchesterprojekten sowie Solorezitals mit einem Repertoire vom Frühbarock bis zur Frühromantik. Neben ihrer Arbeit als Leiterin des Ensemble Odyssee in Amsterdam ist sie eine der Konzertmeisterinnen des La Cetra Barockorchester Basel (Andrea Marcon) und Gli Angeli Genève (Stephan MacLeod), und spielt sie regelmässig mit Ensembles wie Il Profondo (unterschiedliches Repertoire sowie Musiktheaterproduktionen), Profeti della Quinta, Ensemble Daimonion, Orchester der J.S. Bachstiftung St.Gallen, Il Gusto Barocco Capricornus Ensemble Stuttgart, Ensemble Quadrel. Sie war zu hören in verschieden internationalen Konzertreihen und an Festivals wie Oude Muziek Festival Utrecht (Artist in Residence 2020/2021), Festtage Alte Musik Basel, Festival de Saintes, Barockfestspiele Bad Arolsen, Händelfestspiele Halle, Barockfestspiele Sanssouci, Thüringer Bachwochen, Festival de Verbier, York Early Music Festival, Internationaal Kamermuziekfestival Schiermonnikoog, La Follia Rougemont. Sie nahm CDs auf für u.a. Resonando, Glossa, Panclassics und BrilliantClassics. Sie gab masterclasses an u.a. dem Oude Muziek Festival Utrecht, PEMA Summercourses und der Hochschule für Musik und Tanz Köln. 
www.evasaladin.com

 

 

Katya Polin

 

Katya Polin wurde 1987 in Moskau geboren und immigrierte 1991 nach Israel. Mit neun Jahren begann sie ihre Blockflöten-Ausbildung. Seit ihrem 14. Lebensjahr spielt sie zudem Viola. Katya Polin graduierte an der Thelma Yellin High School of the Arts, am Giv’atayim Conservatory und dem Jerusalem Music Centre. Bei letzterem nahm sie verschiedene Kammerorchester-Produktionen für das Radio auf. Die Musikerin erhielt 1998 ein Stipendium der America- Israel Cultural Foundation sowohl für Bratsche als auch für Blockflöte. Mit 13 Jahren gewann Katya Polin den 1. Preis am Maestro Wettbewerb. Weitere Wettbewerbe, die sie erfolgreich bestritt, sind u.a.die Young Artist Competition, die Paul Ben-Haim Competition, der Wettbewerb für SolistInnen der Jerusalem Music Academy, die International Recorder Competition in Deutschland sowie die First International Recorder Competition in Montreal. Katya Polin trat an zahlreichen Festivals auf, u.a. dem Abu-Gosh Festival, dem Kfar Blum Music Festival, dem Aspen Music Festival und dem Brezice Early Music Festival. Als Solistin arbeitet sie u.a. mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester Rudolstadt, dem Orchestre du Conservatoire Paris, dem Jerusalem Academy Chamber Orchestra, dem Jerusalem Symphony Orchestra und dem Israel Philharmonic Orchestra zusammen. Katya Polin ist eine engagierte Kammermusikerin. Sie ist Mitglied des Ensemble Phoenix, des Israeli Contemporary Music String Quartet, Barrocade, der Israeli Bach Soloists und des Kammerorchester Basel.